Unsere Backstube
In unserer Backstube wird die Handwerkskunst des Backens noch nach alter Tradition gelebt. Lange Teigführungen und geschmackschonendes Backen unserer hochwertigen Backwaren, sind für uns selbstverständlich und das seit der 4. Generation .Unsere besondere Art der Sauerteigführung nach eigenem entwickelten Rezept, verleiht unseren Broten den unverwechselbaren Geschmack wie dem Essinger Landbrot und dem Essinger Priegel.
Unsere langjährigen Mitarbeiter, die zum Teil über zwanzig Jahre bei uns tätig sind garantieren eine gleich bleibende hochwertige Backwarenqualität, wie auch unsere Holzofen-Spezialitäten, die noch in einem echten, direkt beheizten Holzbackofen hergestellt werden.
Unsere Historie
Als im Februar vor 105 Jahren zum ersten Mal der Backofen angeheizt wurde, ahnte bestimmt noch niemand, dass dies der Anfang einer enormen Geschäftsentwicklung war. Pauline und Johann Wiedmann betrieben mit viel Fleiß und Schaffenskraft ihre Bäckerei mit Lebensmittelladen in der Essinger Hauptstraße. Fast 40 Jahre lang wurden aus dem alten Holzbackofen Tag für Tag unzählige Brote und andere Backwaren verkauft, erst 1931 wurde ein neuer modernerer Backofen eingebaut.
Doch Johann Wiedmann war es nicht lange gegönnt mit der neuen Technik zu arbeiten. Ein Jahr später starb er im Alter von 69 Jahren. Das Geschäft ging in die zweite Generation, als Tochter Pauline den Heidenheimer Bäckermeister Andreas Roth heiratete. Doch das Schicksal schlug hart zu. Nach nur 4-jähriger Ehe verstarb Andreas Roth 41-jährig.
18 Jahre – durch die ganze Kriegs- und Nachkriegs-
zeit – führte die junge Witwe den Betrieb alleine weiter.
Nebenher war sie aber auch ständig eine gute Mutter ihrer vier unmündigen Kinder, von denen Sohn Heinz 1947 die Bäckerlehre begann. Um die Mutter zu entlasten, durfte Heinz Roth mit besonderer Genehmigung schon mit 21 Jahren die Meister-
prüfung ablegen.
Dass zur erfolgreichen Führung eines Bäckerfach-
geschäftes auch fleißige Frauenhände gehören, wusste Heinz Roth nur zu gut. Noch im selben Jahr heiratete er seine Frau Gertrud und führte von nun ab den Betrieb in eigener Regie.
Vieles wurde modernisiert und auf den neusten Stand gebracht.
Durch um- und ausbauen entstand ein größerer Laden.
Aber nicht nur der geschäftliche Bereich wurde vergrößert, auch in der Familie gab es Nachwuchs. Und als sich Sohn Günter, der jüngste von dreien, entschloss ebenfalls das Bäckerhandwerk zu erlernen, war der Start in die 4. Generation gesichert.
